Schrill: klubgrün und ihr Debüt- Album Neon Me – Video

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Eine Wand fräst sich durch die Schneise aus verqualmter Luft, vibrierenden Neonlichtern und zuckenden Füßen, so druckvoll und bretthart, wie sie nur eine echte Live-Band auf die Bühne betonieren kann. Das klingt 1-zu-1 so wie auf Platte, das ist klubgrün, das ist Elektro handgemacht.

Eingängige Refrains, eine obligatorische Indiegitarre und Synthies- und trotzdem sind Verwechslungen ebenso ausgeschlossen wie lästige Attitüden:
Anders sind wir schließlich alle, grün sind nur die.

Foto: klubgruen

Du stehst in einem dieser Clubs, das Adrenalin pulsiert in Deinen Adern. Und dann fräst sie sich durch die Schneise aus verqualmter Luft, vibrierenden Neonlichtern und zuckenden Füßen: Eine Wand, so druckvoll und bretthart, wie sie nur eine echte Live-Band auf die Bühne betonieren kann. Das klingt 1-zu-1 so wie auf Platte, das ist klubgrün – das ist Elektro handgemacht.

„Wie klischeehaft!“, denkt sich das verbrauchte Indie-Herz. „Aber versuchen kann man’s ja mal.“ Ein Blick rüber zu dem Rest der Meute, die sich längst gegen den Stillstand vereint hat. Spätestens jetzt merkt man, dass das was Besonderes ist – und eben doch nicht nur eine weitere Band, die es neben eingängigen Refrains und einer Indiegitarre mal beiläufig auch mit Synthies versucht. Das Gegenteil verzaubert!

Verwechslungen sind ebenso ausgeschlossen wie lästige Attitüden: Ja! – die Jungs kommen tatsächlich alle aus Deutschland und nicht etwa aus einem kleinen Londoner Stadtteil, Schweden oder Dänemark. Ehrlich sind die vier Münsteraner. Hier passiert nichts aufgrund von pubertärem Resignieren, modernem Hipster-Gedöns oder anderen, auffälligen und überaus individuellen Mainstream-Andrängen. Anders sind wir schließlich alle, grün sind nur die. Zum Glück lassen klubgrün aber am 15.06.2012 davon endlich abfärben: Das Debüt-Album „Neon Me“ gibt’s dann überall im Handel.

www.klubgruen.com

VÖ: 15.06.2012


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