Das Ehepaar Black/Clark treibt es bunt! Grand Duchy vertonen Andy Warhol

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Das Ehepaar Black/Clark treibt es wieder bunter. Denn während ihr vorhergegangenes Album noch musikalische Missionarsstellung war, ist „Let the people speak“ nach eigenen Angaben „Doggystyle“. Und so strotzt es nur von Selbstbewusstsein, was für Viola Clark vor allem bedeutete ihre Stimme zu finden, für Gatten Black eher sich unterzuordnen und zuzuarbeiten.

Denn wie bereits beim Vorgänger ist das Paar selbst für jedes Wort und jeden Ton verantwortlich. Große Teile schrieb Clark im heimischen Studio, während Black mit den Pixies auf Tour war. Zunehmend gefiel ihm gerade diese Rolle des stillen Zuarbeiters: „ Immer wenn ich etwas für die Platte schrieb, wusste ich, dass Viola das nehmen würde und damit hingehen würde wo immer sie auch hinwollte. Es hatte etwas befreiendes arbeiten zu können, ohne sich über das Endresultat Gedanken machen zu müssen.“

Eben dieses ist nun geprägt von Clarks lässig energetischem Gesang, aber auch Blacks Stimme taucht immer wieder für ein paar düster komische Zeilen auf und lässt dann wieder der Gattin den Vortritt. „ Let the people speak“ ist mal schrill, mal erdig, mal geleitet von Synthesizern, mal von einer trockenen Gitarre. Als größte Inspiration für das Album gibt Clark Andy Warhol an.

Schon der Gedanke an ihn und seine Kunst hätte der Musik einen besonderen Sex gegeben. Und eben der hätte wohl beim Anblick des Videos zu „Silver Boys“ seine helle Freude gehabt. Zu der hypnotischen Dance Nummer tanzen das Ehepaar nämlich mit Doppelgängern von Warhol und Zeitgenossen vor den Silber ausgeschlagenen Wänden der legändaren Factory. Immer wieder im Video tauchen Reminiszenzen an den großen Künstler auf. Spürnasen haben ihren Spaß und alle anderen dürfen einfach tanzen!

http://www.myspace.com/grandduchymusic

Grand Duchy
Let the People speak
Veröffentlichungs-Datum: 13 April 2012

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