KRISTOFFER RAGNSTAM & THE HARBOURHEADS bringen im Februar Album heraus

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Es war durchaus ein weiter Weg für Kristoffer Ragnstam, bis er zu dem lässig erzählenden Song-Künstler wurde, der er heute ist. Er nahm so manchen Umweg, machte es sich nicht leicht – und war stets auf der Suche nach seinem ganz eigenen Klang: Der lange Weg zu sich selbst, zu den kleinen zündenden Details, die seine Musik nun auszeichnen.

Foto: Oktober Promotion / KRISTOFFER RAGNSTAM

Auf dem Weg zum Kern seines Sounds bog er bewusst mehrfach ab, um Erfahrungen zu sammeln. In Hamburg lebte er ein Jahr, um als Sound-Engineer zu arbeiten, in Japan schrieb er Musik zu den Independent-Filmen von Youchi’ro Tanaka. Alles nur, um zum Wesen seiner eigenen Musik zu finden und sich genug Know-how anzueignen, damit er seine behutsam instrumentierten Lieder ganz alleine aufnehmen kann.

Seine bisherigen zwei Alben „Sweet Bills“ und „Wrong Side of the Room“ sowie die zuletzt erschienene EP „Homemade“ wurden weithin befeiert. Man bezeichnete ihn als „den schwedischen Beck“. Man nannte ihn den Soulmate von Moneybrother. Man rühmte seine funky aus der Hüfte geschossenen Songs ebenso wie seine humorvollen Texte, mit denen er dem Unbill der Welt begegnet, indem er seine Unzufriedenheiten in ironische Überhöhungen verpackt.

Es folgten Tourneen mit Mumford & Sons und Telekinesis, als Backing Band von Maia Hirasawa und gemeinsam mit Debbie Harry; es folgten weitere Reisen – und die Einsicht, dass man mit der Suche noch lange nicht am Ende ist. Denn nachdem er seine Musik bislang meist alleine in Form gebracht hatte, fühlte er gemeinsam mit seiner Backing Band, den Harbourheads – bestehend aus Joel Lundberg und Emil C. Rinstad – den Wunsch nach einer erneuten Veränderung. Hier kommt Ryan Kelly ins Spiel.

Kelly, der zuvor schon für Größen wie Lou Reed und John Legend gearbeitet hatte, tat, was wohl nur wenige durchgestanden hätten – gegen allen Widerstand von Ragnstam setzt er seine Vision durch: ein Album, das so frisch und ungekünstelt klingen sollte wie nur möglich.. Ein Album, das so live gespielt wirkt, wie das im Studio nur geht. Ein Album, das die Essenz der Band, deren alltägliches Leben und deren Routine einfängt, destilliert und einen ganz eigenen Sound definiert.

Das Ergebnis „Little Goes the Long Way“, entstanden in zwei Wochen intensivster Arbeit, ist zweifellos Kristoffer Ragnstams aufregendstes Album geworden. Zum lässigen Soul-Element der 60er und den progressiven Psych-Rock-Ausflügen in die 70er gesellen sich nun kraftvoll peitschende Songs, wuchtige Hammond Orgeln, verstimmte Schifferklaviere, billige japanische Synthies, toller Raumhall und eine erzählende Lässigkeit, die selbst einen Adam Green ganz neidisch werden lässt.

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Oktober Promotion


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