Heute bei INAs Nacht – LANA DEL REY – Video

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Manchmal entwickeln sich Stars. Manchmal werden uns Stars einfach aufgedrängt. Und dann gibt es zuweilen Stars, die einfach in die Atmosphäre eintauchen, als ob sie von einer jenseitigen Kraft angetrieben werden.

Foto: Universal Music

In diese letzte Kategorie fällt Lana Del Rey mit ihrer erstaunlichen Ausstrahlung, ihrer beeindruckenden Stimme, dem souveränen Look und ihrem einzigartigen Gefühl.

Am Samstag, den 12. November, wird Lana Del Rey “Video Games” zum ersten Mal im deutschen Fernsehen vorstellen:
12.11.11 ARD, Inas Nacht, 23:15 Uhr

Ihr Name geistert seit Monaten durch das Internet, die Blogs überschlagen sich. Auch das Feuilleton und die Musikpresse prognostizieren der selbsternannten ‘Gangsta-Nancy-Sinatra’ eine große Zukunft:

Die Zeit titelte: „Lana Del Rey gibt dem Pop die ganz große Pose zurück.“

Und der Rolling Stone resümiert in einer vierseitigen Geschichte: „Lana Del Rey ist noch ein Popstar im Welpenstatus. Aber wenn sie das Versprechen einlöst, das sie mit „Video Games“ gegeben hat, könnte 2012 ihr Jahr werden.“

Ihre Lieder verbinden Einflüsse, die sowohl musikalischer als auch visueller Natur sind: David Lynch, Soundtracks zu Schwarzweiß-Filmen aus den 50ern, der schwirrende Sound des Riesenrads auf Coney Island, Ruhm an sich. Über allem weht die Ahnung, dass es das alles heutzutage nicht mehr gibt. Die von Lana Del Rey selbstproduzierten Videos zu “Video Games” und “Blue Jeans” transportieren diese Bilder und Stimmungen in perfekter Art und Weise.

Zerbrechlich, emotional und sich schier überschlagend mit filmischen Referenzpunkten, erstrahlt ihr Songwriting in Technicolour. Der etwas verdorbene Glamour von “Video Games”, mit den Anleihen bei der Schwatzhaftigkeit des HipHop und dem schwarz angehauchten Melodiegefühl des Torch Songs, wurde zum Ausgangspunkt für die Stücke ihres Debütalbums.

Es trägt den Titel “Born To Die” und wird am 20. Januar 2012 veröffentlicht.
“Born To Die” erweitert die opulente Orchestrierung von “Video Games” mit einem wahren Füllhorn an Musik, die Lana Del Rey mit viel Liebe komponiert hat, seit sie sich erstmals ihren Erfahrungen und Ängsten gestellt hat. „Ich erzähle in meinen Songs von epischen, in Stücke zerlegten und in die Länge gezogenen Love-Storys. Das ist es, wo ich hin will. Ich möchte mit meiner Musik Leben zerstören und den Zauber der Gefahr verstehen.

Gäbe es ohne Scarface auch nur halb so viele Gangster, wie da draußen rumlaufen? Odd Future, Lil Wayne, Simon Cowell. Man kann von den Geschichten dieser Leute einfach nicht lassen, wie sehr sie auch von der Macht verdorben sein mögen. Es gibt da ein ganzes neues Genre, dem niemand Beachtung schenkt. Der American Dream und der American Psycho fangen an, die gleiche Sache zu repräsentieren. Das Kino und die Musik und das Leben beginnen ineinander zu fließen. Tod ist Kunst. Die Popmusik hat sich totgelaufen. Der einst blühende Traum ist tot.“

http://lanadelrey.com/

Universal Music


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