Stimmungsvolles Pop-Klavier: Martin Klein und Lass uns bleiben

klein

Lass uns bleiben heißt die CD, die Martin Klein Mitte November 2011 veröffentlichen will. “Lass uns bleiben” werden sicherlich viele nach dem ersten Hören sagen und die CD schön im Player belassen, damit sie ihn nochmals durchlaufen kann. Das lohnt sich nämlich.

Zunächst sollte man die wunderschönen Songs auf sich einwirken lassen, im zweiten Durchgang dann noch einmal detailiert den Texten lauschen. Denn auch die sind hörenswert.

Wer durch die 13 Lieder auf „Lass uns bleiben“ wandelt, wird eins mit den Räumen, die Martin Klein durchschreitet. Und selbst die griesgrämigste Holztür öffnet sich mit einem gütigen Geräusch, wenn er in Erscheinung tritt und seine ganz eigene Melange aus Pop, Jazz und Klassik kreiert.

Ein sympathischer, patenter Kerl, Jahrgang 1983, geboren in Tirol. Ein Typ mit lachenden Augen und hellwachem Herzen, trotz aller Träumerei. Einer, den man sich prima in geselliger Runde vorstellen kann, also genau das Gegenteil von dem in sich und in die Welt versunkenen Philosophen, der manchmal durch seine Lieder huscht.

Klein ist nicht nur ein scharfsinniger, wortgewandter Lyriker, sondern vor allem auch ein hervorragender Pianist, der auf den schwarzen und weißen Tasten hingebungsvoll die Graustufen auslotet und es vernehmbar macht: Das zwischen den Zeilen. Die feinen Nuancen. Das Unsagbare. Einer, der es wagt, sich von Träumen leise entführen zu lassen und trotzdem das Aufwachen nicht fürchtet.

http://www.martinklein.at/

Traumton / MPN

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