Phosphorescent – Traditioneller Folk inklusive Erleuchtung

phosphor

Warum die Band sich Phosphorescent genannt hat, weiß ich nicht, ist aber im Prinzip auch egal. Wichtig ist, was dabei herauskommt. Und das lässt sich hören. Und zwar ab 23.5.2011 auch auf deutschen Bühnen. Live ist Matthew Houck alias Phosphorescent am 23.5.2011 in Köln – Studio 672, am 24.05.2011 in Hamburg – Beatlemania (kann man außerdem schön noch im Betales-Museum rumstöbern), am 25.05.2011 in Berlin – Magnet und am 26.05.2011 in München – 59to1 .

Mit wem ist dieses Indie-Folk-Projekt Matthew Houck bzw. Phosphorescent nicht schon verglichen worden: Neil Young, Bob Dylan, Will Oldham, Leadbelly, Woody Guthrie, Wilie Nelson, um nur ein paar wenige Referenzen zu nennen. Nur ist es gar kein Vergleich, denn Phosphorescent IST all diese Vorbilder und viel, viel mehr.

Matthew Houck hat über Jahre fremde und eigene Stücke gespielt, auf der Straße, in kleinen Clubs, bis er endlich entdeckt wurde und in England (nicht etwa in seiner Heimat USA) die erste Solotour spielen durfte.

Folk für unsere Zeit, könnte das Motto von Matthew Houck lauten. Doch nun ist eine Wandlung vorgegangen. Das letzte Album aus dem vergangenen Jahr, „Here’s To Taking It Easy“, ist eindeutig das Werk einer Band, nicht mehr das eines Solisten, der sich auf kein Kompromisse einlässt und alles selbst machen will.

Dass Houck losgelassen hat, tut der Platte und den Auftritten gut. Als wäre der Titel der LP Programm, kommt das alles luftiger, leichter, tänzerischer daher.
Hier steht eine Mannschaft auf der Bühne, die Freude aneinander hat und die die Ideen ihres Frontmanns eigenständig umsetzt, was sie vergangen Winter auch im Vorprogramm von The National beweisen durften.

http://phosphorescentmusic.com/

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