House-Duo Trickski arbeitet am neuen Album

trickski

Mit seinem ersten Album-Release (Fritz Kalkbrenners “Here Today Gone Tomorrow”) legte das Berliner Label “suol” im letzten Jahr gleich einen Chart-Erfolg und eine Echo-Nominierung (Kritiker-Kategorie) hin. Keine Frage, dass Album Nummer 2 auf dem geschmackssicheren Plattenlabel – wie sagt der Engländer doch so schön –  “highly anticipated” ist. Da trifft es sich perfekt, dass es sich bei der Platte um das Debütalbum der großartigen Trickski handelt. Das Berliner Duo, das bereits auf Sonar Kollektiv mit einigen Releases für Furore sorgte, veröffentlicht am 17.06.2011 das Album “Unreality”.

Die Evolution des Trickski-Sounds

Die siebzehn Tracks auf „Unreality“ stellen das vorläufige, prachtvolle Ergebnis einer langsamen Evolution des Trickski-Sounds dar. House Musik für dunkle intime Clubs, in denen dieAlltagsrealität für eine Nacht ausgehebelt zu sein scheint. Und so ist der Album-Titel auch als Reflektion auf eine Szene gemeint, die im Spannungsfeld von kollektiver Entgrenzung und Realitätsflucht Wochenende für Wochenende nach ihren ganz eigenen, mitunter verschrobenen Gesetzen existiert.

Unreality dreht sich aber nicht nur um die Dinge im Nightlife, die sich die beiden wünschen – bzw. die sie nicht wahr haben wollen – sondern auch um die Unrealitäten im Leben an sich. Mit „Unreality“ katapultieren sich Trickski endgültig an die Spitze der europäischen House-Produzenten.

Mit Suol-Labelmate Fritz Kalkbrenner, Ernesto aus Göteborg und Irfane Khan-Acito aus Paris gibt es auf ihrem Debüt-Album drei der einprägsamsten Stimmen zur Zeit zu hören. Außerdem singen die beiden Produzenten auch selbst. Auf massive Peaktime-Monster wie „Good Time To Pray“, „Wilderness“ oder „Love‘s A Beat“ folgen skizzenhafte Interludes, die die siebzehn Tracks in ein perfekt ausbalanciertes Ganzes verwandeln.

Wie hat Philip Sherburne den Sound von Trickski einmal passend beschrieben: „The perfect balance between grinding and glowing.”

http://www.myspace.com/trickski

Echoes


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