Monophonic – Somewhere The Music – Feat. Nadine Demetrio

Monophonic – Somewhere The Music – Feat. Nadine Demetrio

Seit nun mehr als 12 Jahren steht der gebürtige Hamburger hinter den Plattenspielern und seine DJ-Sets in seiner Heimatstadt als auch seine Radioshow auf RADIO NRJ ebneten ihm den Weg zu internationalen Bookings. So wurden Städte wie Moskau, Miami, Dublin, Tokyo, Paris, Copenhagen, Zürich, Mailand, Arnheim, Amsterdam oder Budapest mit seinem Sound beschallt.

Gerade sein offenes Musikverständnis und das Händchen für den richtigen Track zu richtigen Zeit zeichnen die Sets von MONOPHONIC aus.
Seit circa 9 Jahren in Mannheim wohnhaft, verzog es MONOPHONIC über den Umweg Frankfurt in die Arbeiterstadt. In Frankfurt arbeitete er für die damals ansässige SONY und übernahm dort das Project-Management für Künstler wie DJ KRUSH und MILES DAVIS. Nach dieser Zeit übernahm er als A&R das Label MOLE LISTENING PEARLS, welches sich als Vorreiter des Lounge-Sounds weltweit einen sehr guten Ruf erabeitete. Acts wie DEPHAZZ, YONDERBOI oder auch NAOMI veröffentlichten dort ihre ersten Alben und im Zuge der Labelarbeiten stellte MONOPHONIC u.a. die Compilation-Serien ROOM SERVICE, LIVING SOME DREAMS oder BREAKING THE ICE zusammen.

Neben den Arbeiten in der Musikindustrie war die Musik als solches immer ein wichtiger Bestandteil für MONOPHONIC und so kam es, dass er seine ersten Tracks produzierte. Sein erstes Album “Ish/Ism” wurde in Japan auf WARD RECORDS released und es folgten Remixarbeiten für u.a. KURTIS BLOW, EMINEM & ROYCE 5’9”, DEPHAZZ (mit denen er sich eine Radioshow auf dem türkischen Sender POWER XL EXTRA LOUNGE teilte) oder DUBLEX INC. Sein zweites Album (als THIRD I VISION mit dem Mannheimer Turntableist WHIZCUTZ) wurde in Japan wieder durch WARD RECORDS und den Rest der Welt durch PHAZZ- A-DELIC veröffentlicht.

Mit “M4” steht MONOPHONIC’s drittes Album vor der Tür. Gemäß der Sets von MONOPHONIC treffen hier organische Down- auf elektronische Uptempobeats. Die von den Vocals der Sängerinnen Nadine Demetrio und LaMeduza versüsst werden. Das Album in ein Musikgenre zu packen, dass ist schwer und auch nicht zwingend gewollt. Nichts ist schlimmer als kategorisiert zu werden und mit “M4” ist dieser Schritt gelungen. Vielmehr liegt der Fokus auf den Stimmungen der einzelnen Tracks und wie MONOPHONIC Lieblingszitat schon erahnen läßt: “Fuck those genres! It’s all about music !!!” – recht hat der gute Mann!

Monophonic präsentiert mit seinem Album „M4“ den Soundtrack für den modernen, zeitgeistigen Großstädter, der um alle HotSpots seiner Stadt weiß und keinen Guide für den „urban jungle“ braucht. So verstehen sich die Tracks des Album als Begleiter für täglichen Weg durch die Stadt, vorbei an Graffiti’s Stencil Paintings und anderen neo-urbaner StreetArt (die Artwork des Albums wurde von dem Wiesbadener Art-Kollektiv „Via Grafik“ gestaltet, die u.a. für das Bühnenbild der MTV Show „Game One“ verantwortlich ist). Mit dem „coffee to go“ in der Hand und den weissen Clips im Ohr…

Die ursprünglichen Elemente der HipHop-Kultur sind in der Modernen längst zu Hybriden verschmolzen und zum größten Teil für temporären Moden und kurzlebigen Stilrichtungen ge – und verbraucht worden.
Wer kann beispielsweise noch etwas mit dem Zitat von „A Tribe Called Quest“ anfangen: “The title “MC” means “Master of Ceremonies”. Some people who MC don’t know what this term means.” Doch wer will da schon reaktionär sein? Wohl schon gar nicht in Zeiten von Konservenmusik und Superstar-TV-Mega-Events. Da besinnt sich so mancher DJ und „HipHop-Erleber aus den 80ern“ darauf, dass sich das Rad der Zeit dreht, und Gutes trotzdem gut bleibt. Also rührt man das Töpfchen neu an, mit zeitgemäßen Sängerinnen und einer entsprechenden Produktion, ohne dabei die liebgewonnenen guten alten Zutaten zu vergessen. Eine Prise Scratches, ein Löffelchen Midskool Beats und das Ganze wird dann vermengt zu einem Ergebnis, dass sich gerne hören und sehen lässt.

Nadine Demetrio, Alice Russell und LaMeduza bringen die Vocals auf den Punkt, an dem Monophonic – zusammen mit illustren Gästen wie Huckspin oder Blowfly – den Sound mal poppiger, mal hiphoppiger fließen oder collagieren lässt. Sich nie an Dogmen klammernd, schafft es Monophonic, den Tracks eine eigene Handschrift zu geben und lässt den Spirit der guten, alten Zeit durchscheinen. Das Ergebnis fühlt sich nicht nur auf iPod & Konsorten wohl, sondern auch gerne auf dem fast schon guten alten CD-Player – und wer sich traut und kann – auch auf Tape im guten – wirklich alten – Walkman…„enjoy your urban trip“ oder auf gutem alten Wischblatt-Promo-Hamburgerisch: „hau rein, Digga!“

01 Somewhere There’s Music (feat. Nadine Demetrio)
02 Don’t Make Me Want You (Monophonic Remix)
03 Your Special Place (feat. LaMeduza)
04 Postmodern Girl (feat. Nadine Demetrio)
05 I Looked At Clouds That Way
06 Digital Boy (feat. Nadine Demetrio)
07 The Hungry Mob (feat. Huckspin, Vince,
Mr. Boogie & DJ Deabolous)
08 Clap Your Hands (Monophonic Remix)
09 Communication Skit
10 Humanity (feat. La Meduza)
11 The Quest (M4 Edit)
12 82nd Street (Intro by Blowfly)

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http://soundcloud.com/monophonic
http://www.myspace.com/djmonophonic

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