Laut und stark – Sensationelle Jubiläumsausgabe des PANTERA – Majordebüts

Laut und stark – Sensationelle Jubiläumsausgabe des PANTERA – Majordebüts

Fast zehn Jahre dümpelten PANTERA zwischen britisch geprägtem Heavy Metal und Power Metal vor sich hin, dann folgte der Durchbruch und die Band aus Fort Worth, Texas, entfaltete ihre gesamte Macht, die sie zu einer der bedeutendsten Metal-Bands der neunziger Jahre werden ließ. Cowboys From Hell heißt das heute legendäre, fünfte Album von PANTERA, das zugleich ihr Major-Debüt war.

Nach „28 Absagen praktisch jeder Plattenfirma auf diesem Planeten“ gerieten PANTERA in das Fadenkreuz des ATCO-Talentscouts Mark Ross, der nicht lange zögerte und die hochenergetischen und ehrgeizigen Jungs unter Vertrag nahm. Zu Recht: Cowboys From Hell setzte den definitiven Markstein für eine Band, die das Gesicht des Metal für immer veränderte. Für über eine Million verkaufter Exemplare allein in den USA gab es für Cowboys From Hell überdies zum ersten Mal Platin für PANTERA.

Fast exakt zwanzig Jahre nach dem Durchbruch feiert Rhino Records eine der härtesten Metal-Combos mit gleich drei Editionen jenes Albums, das einen neuen Anfang setzte.
Cowboys From Hell erscheint in der Expanded Edition als Doppel-CD, in der Deluxe Edition im 3-CD-Pack und in einer hochwertigen 3CD-Box mit einer umfangreichen Memorabilien-Sammlung als Ultimate Edition.

Allen drei Editionen ist gemein, dass die Tracks völlig neu remastert wurden und mit bestem Sound beweisen, dass Cowboys From Hell bis heute ein Ausnahme-Album darstellt.

Die Expanded-Edition bietet auf zwei CDs das Nötigste, was man über dieses Album wissen muss. Disc 1 enthält das gesamte Cowboys From Hell-Album plus 12 bislang nicht erhältlicher Live-Aufnahmen aus der Tour zum Album. Sieben der Aufnahmen stammen von einem Gig auf der Foundations Forum Metal-Convention in Kalifornien am 15. September 1990. Der Auftritt wurde seinerzeit fürs Radio mitgeschnitten, jedoch nie auf Tonträger veröffentlicht. Der zweite Teil der Live-CD enthält die komplette Fünf-Song-EP Alive And Hostile, die 1991 während des „Monsters of Rock“-Festivals in Moskau aufgenommen wurde und als Bonus-CD einer PANTERA-Box aus dem Jahre 1994 erschien, die ausschließlich in Australien in den Handel kam.

Soweit, so gut, doch wirklich interessant wird es mit der 3CD-Version der Deluxe, bzw. Ultimate Edition. Zusätzlich zu den beiden Discs der Expanded-Edition gibt es hier eine dritte CD, die zu fast allen Tracks von Cowboys From Hell bisher unveröffentlichte Demo-Versionen enthält: Immerhin zehn Stück an der Zahl, zu denen frühe Versionen des Titeltracks sowie Psycho Holiday, The Art Of Shredding und Cemetery Gates gehören. Der elfte Track, zugleich Opener für Disc 3, ist der Song The Will To Survive, der während der Aufnahme-Sessions entstand, aber seinerzeit nicht auf dem Album enthalten war.

„The Will To Survive ist ein großartiger Track“, so Drummer Vinnie Paul. „Wir hatten damals so viele Killer-Tracks, dass es wirklich schwer war, jene auszusuchen, die unser Label-Debut ausmachen sollten. Wir haben den Song nun nach 20 Jahren zum ersten Mal wieder gehört und stellten fest, dass es eine Glanznummer ist, und ich bin definitiv stolz drauf, dass The Will To Survive nun das Licht der Welt erblickt und allen PANTERA-Fans zugänglich ist. Der Song zeigt die wahre musikalische Spannbreite, die die Band damals an den Tag legte.“

Das Repertoire der Ultimate Edition entspricht dem der Deluxe Edition und wird in einer aufwändig gestalteten Box geliefert, die neben einem 60-seitigen Booklet zusätzlich bisher unzugängliches Fotomaterial sowie viele Reproduktionen von Band-Memorabilien enthält. Dazu gehören das legendäre „New Years Puke Party“-T-Shirt (Größe XL), das von Dimebag Darrell persönlich designt wurde, die Reproduktionen zweier Flyer („We’re Takin’ Over This Town“ und „It’s Up to You / Censorship“), die Repro eines Plakats aus dem Arcadio Theatre, der zum Album produzierte „Fucking Hostile“-Button, zwei laminierte Gästepässe, einen Sticker aus dem Jahr 1990 und die Reproduktion eines Tickets vom 14. Juni 1991.

In der luxuriösen Ausstattung ist es die perfekte Jubiläums-Ausgabe von Cowboys From Hell und ein definitives MUSS für jeden Metal-Fan.

Das Booklet aller drei Versionen enthält Beiträge von allen noch lebenden Bandmitgliedern sowie von Producer Terry Date und Mark Ross, der seine erste PANTERA-Erfahrung folgendermaßen skizziert: „Am Ende des ersten Songs hing meine Kinnlade bis auf den Boden. Die unglaubliche Wucht der Band – der Sound, die Haltung der Bandmitglieder und ihre musikalischen Fähigkeiten – bliesen mich einfach weg. Man musste ein kompletter Vollidiot sein, nicht völlig überwältigt zu sein. Ich meine, wie konnte man die Jungs sehen und nicht denken: ‚Heilige Scheiße!’?“

Die Deluxe- und Expanded-Editions erscheinen am 24. September.
Die Ultimate Edition kommt am 19. November

Short History
Anfang der Achtziger gegründet, produzierten PANTERA drei Alben im Eigenbau, die sich stilistisch zwischen Def Leppard und Iron Maiden bewegten. Doch erst als Sänger Phil Anselmo einstieg, begannen PANTERA einen unverkennbar eigenen Stil zu entwickeln. Das ebenfalls im Selbstvertrieb erschienene Album Power Metal (1988) zeigte bereits Ausflüge in den Speed Metal und bereitete den direkten Weg zu Cowboys From Hell (1990), das zu einem Monument für eine neue Energie des Metal wurde. Ein Ruf, der durch die Folgealben Vulgar Display Of Power (1992, US-Doppelplatin), Far Beyond Driven (1994, US-Platin), The Great Southern Trendkill (1996, US-Platin) und das 2000 erschienene Reinventing The Steel nicht nur bestätigt, sondern auch ausgeweitet wurde. 2003 erschien die Compilation Beat Of Pantera, die ebenfalls Platin erreichte.

Im Jahr 2003 gingen die Bandmitglieder eigene Wege: Phil Anselmo gründete die Hardcore-Combo Superjoint Ritual, Vinnie Paul und Dimebag Darrell taten sich unter dem Namen Damageplan für ein neues Projekt zusammen. Jede Hoffnung auf eine eventuelle Re-Union PANTERAs wurde durch den tragischen und sinnlosen Tod Dimebag Darrells zunichte gemacht, als ein Wahnsinniger am 8. Dezember 2004 bei einem Damageplan-Konzert im Alrosa Club, Columbus, auf die Bühne sprang und den Gitarristen erschoss. Das Attentat erschütterte die gesamte Metalszene und hatte einen weltweiten Aufschrei zur Folge.

© WMGG/tbe / Musik Promotion Network

http://www.pantera.com/

Sensationelle Jubiläumsausgabe des PANTERA-Majordebüts als 2CD- bzw. 3CD-Set mit unveröffentlichten Live-Aufnahmen.
3CD-Sets präsentieren zusätzliche Demos und einen bisher unveröffentlichten Track aus den „Cowboy“-Sessions:
The Will To Survive.

Philip Anselmo: vocals
Dimebag Darrell: guitars Vinnie Paul: drums Rex Brown: bass

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