Tom Jones – ein Tiger wurde 70

Tom Jones – ein Tiger wurde 70

Tom Jones, Der Tiger ist gestern 70 Jahre alt geworden und hat von seinem Charme nichts verloren. Im Gegenteil, auch heute, tritt er mal auf, fliegt noch die Unterwäsche auf die Bühne. Vielleicht etwas größer in den Maßen, aber sie fliegt 😉 Ob er das noch mag, weiß man allerdings nicht.

Zum Siebzigsten gibt es ein neues Album
Anstatt sich jedoch auf seinen Lorbeeren auszuruhen oder ans Aufhören zu denken, macht der legendäre Tiger, der sein rundes Jubiläum im engsten Familienkreis zelebrierte, sich und seinen Fans das schönste Geburtstagsgeschenk:
Auf seinem neuen Album Praise & Blame, dem wohl spektakulärsten Werk seiner Karriere, begegnet man einem reifen Musiker, der zu seinen Wurzeln zurückkehrt, zu Gospel, Blues, Traditionals und Country-Songs. Er präsentiert sein wahres Wesen in Texten, in denen er kein Blatt vor den Mund nimmt.
Das 39. Studioalbum des ewigen Playboys erscheint am 23. Juli 2010 auf Island Records.

Während der Aufnahmen mit dem Produzenten Ethan Johns (Kings Of Leon, Rufus Wainwright, Paolo Nutini, Laura Marling), die in Peter Gabriels Real World Studios stattfanden, gelang es Tom Jones laut eigener Aussage, wirklich alles aus sich herauszuholen:
„Wir wollten zum Ursprung zurück: meine Stimme, die einfach nur von einer Rhythmusgruppe begleitet wird, also kein Overdubbing, kein Firlefanz, keine komplizierten Bläser- oder Streicher-Parts“, so der Sänger über die Arbeit am neuen Longplayer. „Ich bin wahnsinnig stolz auf die Ergebnisse, denn die Platte klingt unglaublich ehrlich und ungekünstelt. Sie klingt einfach nur nach mir.“

Ganz gleich, ob es sich um John Lee Hookers Burning Hell, das in seiner Version so unglaublich druckvoll klingt, dass man dabei automatisch an The White Stripes denken muss, um Bob Dylans What Good Am I, Lord Help The Poor And Needy (Jesse Mae Hemphill), Did Trouble Me (Susan Werner) oder If I Give My Soul von Billy Joe Shaver handelt – Jones drückt jedem dieser Songs seinen unverkennbaren Stempel auf und lässt sie so klingen, als wären sie eigens für ihn komponiert worden.

Mit der Unterstützung seiner Session-Band (bestehend aus Ethan Johns, Dave Bronze und Jeremy Stacey) und hochkarätigen Albumgästen wie BJ Cole, Booker T. Jones, Chris Holland, Gillian Welsh und Orin Waters interpretiert er die musikalischen Meilensteine, die ihn als Heranwachsenden geprägt haben, und gewährt dabei tiefe Einblicke in sein Seelenleben.

Er selbst beschreibt die 11 Songs des neuen Albums als „Stoff zum Nachdenken: Es ist einfach nur echt und aufrichtig; eine sehr persönliche Platte, auf der ich mein wahres Wesen zum Ausdruck bringe.“


Der am 7. Juni 1940 als Thomas John Woodward geborene Sohn eines Bergarbeiters aus Wales übte sich schon früh als Sänger – und zwar im örtlichen Kirchenchor. Nach ersten Bühnenerfahrungen mit seiner Beat-Band Tommy Scott & The Senators gelang Tom Jones bereits Mitte der sechziger Jahre der internationale Durchbruch mit der Hitsingle It’s Not Unusual.

Es folgten Bond-Titelsongs (Thunderball), ausverkaufte Vegas-Shows, zahllose Unterwäscheattacken seiner weiblichen Fans und 1999 schließlich das programmatische Sexbomb mit Mousse T. Seit 1963 hat Tom Jones mehr als 100 Millionen Platten verkauft. Vor fünf Jahren erhob ihn die Queen in den Ritterstand: Seither darf sich der Tiger auch Sir Tom Jones nennen.

In Großbritannien überschlagen sich die Kritiker bereits mit Lobeshymnen:
„Seine mächtige Stimme wirkt wie für diesen grandiosen Longplayer gemacht“, schreibt der Evening Standard, während man die kommende LP bei The Fly als „Lo-Fi Garage-Soul-Hammerhaftigkeit“ bezeichnet und Music Week gar vom „ultimativen Album seiner Karriere“ spricht.

Und auch hierzulande haben alle großen Medien der Gesangs-Ikone zum Ehrentag gratuliert:

„Den ‘Tiger’ haben sie ihn genannt, doch TOM JONES brüllt gar nicht, er singt, und zwar bis heute fabelhaft“, gratulierte die Süddeutsche Zeitung dem Sänger aus Wales in ihrer gestrigen Ausgabe zum Siebzigsten.

„Eine naturgewaltige Stimme, männliche Ausstrahlung, Professionalität“ (SZ)

„Graue Haare – aber noch immer sooo eine Stimme“ (BamS)

„Mit seinem Sex-Appeal lässt er das ganze junge Gemüse alt aussehen.“ (Bild)

Wie unschwer zu erkennen, kann dem Tiger noch immer keiner das Wasser reichen.

Auf der MySpace-Seite gibt’s einen ersten Vorgeschmack (die Songs What Good Am I und Burning Hell) auf Praise & Blame sowie exklusive Videomitschnitte aus dem Studio: www.myspace.com/tomjones
http://www.tomjones.com/

Universal Music

Lang ist es her Video TOM JONES – DELILAH

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