Weiteres Internet-Konzert bei uns – OneRepublic Konzert – am 11.05. aus Dortmund

Weiteres Internet-Konzert bei uns – OneRepublic Konzert – am 11.05. aus Dortmund

Wie schon berichtet, könnt ihr hier bei uns am 9. Mai 2010 ein Internet-Konzert mit OWL CITY anschauen. Und wem das nicht reicht, hier gleich das nächste Konzert:
OneRepublic am 11. Mai 2010, abenfalls ab ca. 20 Uhr. Ein Konzert, aufgenommen in Dortmund. Klickt dann einfach hier auf der rechten Seite ganz oben auf die Grafik zum Konzert.

Oder gleich hier

OneRepublic ist eine US-amerikanische Pop-Rock-Band aus Colorado. Die Band besteht aus Ryan Tedder, Zach Filkins, Drew Brown, Brent Kutzle und Eddie Fisher.

Sie haben in kürzester Zeit knapp 2 Mio. Alben und 8 Mio. Singles verkauft. Die Single „Apologize” von ihrem Album „Dreaming Out Loud” ging im Jahr 2007 in 16 Ländern an die Spitze der Charts – in 14 davon erreichte sie Goldstatus. Im Handumdrehen brach der Song sämtliche Rekorde, als er im Radio gespielt wurde.

Das 2. Album der Band heisst „Waking Up”, und mit den ersten beiden Singles „Secrets” und „All The Right Moves” setzen OneRepublic ihre Erfolgsgeschichte eindrucksvoll fort.

Wir wünschen Euch viel Spaß beim WEB-Konzert.

In Zusammenarbeit mit Livedome und den videos.schleswig-holstein-tipps.de

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Und hier die überaus informative Biografie zu OneRepublic:
„Man ist immer nur so gut wie sein schlechtester Song“, sagt Ryan Tedder, der Frontmann und wichtigste Songwriter von OneRepublic.

Was jedoch keinesfalls heißen soll, dass er weiß, wie man einen Blindgänger schreibt. Der in Tulsa im Staat Oklahoma geborene Tedder beschäftigt sich immerhin schon seit über 10 Jahren mehr als intensiv mit Popmusik und der Kunst, großartige, eindringliche Songs zu schreiben. In den vergangenen Jahren hat der 30-Jährige bereits mit Rihanna, Beyoncé, Kelly Clarkson, Carrie Underwood, Jennifer Lopez, Leona Lewis (deren GRAMMY in der Kategorie „Best Record“ für den Song „Bleeding Love“ im Jahr 2008 somit auch an ihn ging) und diversen anderen Superstars gearbeitet. Und doch haben ihn all diese Erfahrungen letzten Endes wieder zurück nach Denver und zu seiner eigenen Band geführt, mit der er nach wie vor seine persönlichsten Songs aufnimmt. „Der Ansatz als Songschreiber, den ich bei OneRepublic verfolge, ist überhaupt nicht mit dem zu vergleichen, was ich für andere Musiker mache: das hier ist unendlich viel schwerer!“, sagt Tedder. „Diese Songs müssen mir aus der Seele sprechen, und ich schreibe jeden einzelnen davon so, als handle es sich dabei um die letzte Aufnahme, die ich jemals veröffentlichen kann.“

Eine Methode, die funktioniert: Im Jahr 2008 wurden OneRepublic bei den GRAMMYs in der Kategorie „Best Pop Performance by a Duo or Group with Vocals“ nominiert. Dazu kommt, dass Tedder gemeinsam mit den beiden Gitarristen Zach Filkins und Drew Brown, dem Bassisten/Cellisten Brent Kutzle und Schlagzeuger Eddie Fisher binnen kürzester Zeit knapp zwei Millionen Alben und acht Millionen Singles verkauft hat.

Die Single „Apologize“ von ihrem Album „Dreaming Out Loud“ ging im Jahr 2007 in 16 Ländern an die Spitze der Charts – in 14 davon erreichte sie zudem Goldstatus. Als der Song schließlich im Radio gelandet war, brach er im Handumdrehen sämtliche Airplay-Rekorde (und wurde nur von Leona Lewis’ „Bleeding Love“ übertroffen, bei dem Tedder, wie gesagt, ebenfalls seine Finger im Spiel hatte). Schon mit ihrer zweiten Single „Stop And Stare“ erlangten OneRepublic locker Platinstatus. Und nun sind sie mit ihrem zweiten Album zurück: „Waking Up“, das auf Mosley/Interscope Records erscheint.

Die Millionen von Fans in aller Welt, die OneRepublic und Tedder inzwischen haben, konnten es natürlich kaum abwarten, ihre brandneue Single „SECRETS“ zu hören. Dabei gibt es auch wahnsinnig viele Menschen, die weder den Namen der Band, geschweige denn die ihrer Mitglieder nennen könnten, ihre Songs aber trotzdem kennen – vielleicht von der letzten schweren Trennungsphase, die sie durchlebt haben, dem letzten Mal, als sie auf der Suche nach dem geeigneten Soundtrack für ihre Stimmung waren und schließlich diesen einen Song entdeckten und ihn immer wieder hören mussten. Spätestens jetzt wissen sie es: OneRepublic lautet der Name der Band, die sie da gehört haben.

Indem sie einen Verkaufsrekord nach dem anderen aufstellten, haben OneRepublic längst bewiesen, dass sich harte Arbeit eben doch lohnt. Denn so schlagartig und kometenhaft ihr Aufstieg für außen Stehende auch wirken mag: Bei OneRepublic ist genau genommen gar nichts von heute auf morgen passiert.

Filkins machte sich schon als siebenjähriger Knirps mit der Gitarre vertraut, als er und seine Eltern gerade in Barcelona lebten: „Ich wollte einfach nur laut spielen und richtig abgehen“, berichtet er. Doch seine Eltern brachten ihn dazu, stattdessen Flamenco zu lernen. Tedder hingegen lernte Gesangsharmonien durch das klassische „Pet Sounds“-Album von den Beach Boys kennen – damals natürlich noch auf Kassette. Zunächst sang er heimlich, entweder in seinem Zimmer oder gleich mit Walkman-Kopfhörern auf den Ohren. Zu den beeindruckendsten Popsongs, die er als Kind gehört hat, zählen vor allem die Soundtracks der Achtziger-Jahre-Filme, von denen er einfach nicht genug kriegen konnte. Ein Hang übrigens, den man immer wieder deutlich im epischen und fast schon filmischen Sound von OneRepublic raushören kann.

Kennen gelernt haben sich Tedder und Filkins schließlich im Abschlussjahr an der Highschool in Colorado Springs. Sie gründeten eine Band namens This Beautiful Mess und traten bei einem Talentwettbewerb auf, doch nach einer Woche war alles schon wieder vorbei, und sie lösten die Band auf. Anstatt wie irgendwelche Punks mal eben ein paar Songs aus je drei Akkorden und ein paar wahren Worten zu kreieren – „Wir waren definitiv nicht die Ramones“, sagt Filkins und muss selbst lachen –, entschlossen sich die zukünftigen Gründer von OneRepublic vielmehr dazu, zunächst intensiv an ihrem musikalischen Können und ihrem Songwriter-Talent zu feilen, bevor sie den nächsten Schritt in Richtung Bandgründung unternehmen würden.

„Die meisten Bands spielen jahrelang zusammen und taugen trotzdem nichts“, sagt Tedder. „Wenn überhaupt, schaffen sie es irgendwann, einen halbwegs vernünftigen Song zu komponieren. Ich wollte jedoch schon immer die Art von Songs schreiben, die Menschen bewegt und dadurch zu Hits wird, damit ich die Musik zu meinem Beruf machen konnte.“

Während seiner Zeit auf dem College gewann Tedder einen Songwriter-Wettbewerb von MTV und bekam sogar einen Plattenvertrag, verzichtete jedoch dankend auf die Gelegenheit, am Höhepunkt des Boygroup-Wahnsinns irgendwelchen weichgespülten Teenie-Pop zu schreiben: Stattdessen war er auf der Suche nach mehr Tiefgang und wurde zudem das Gefühl nicht los, dass er immer noch viel zu lernen hatte. Also zog er mit 19 nach Nashville, wo er seine ersten bezahlten Aufträge bekam und für andere Musiker Demos produzierte. Dabei schaute er den größten Country-Stars der USA gar nicht so sehr auf die Finger, denn Tedder interessierte vielmehr, wie sie eigentlich ihre Hits komponierten. „Ich habe definitiv viel dabei gelernt, mit all diesen unterschiedlichen Künstlern zu arbeiten. So lernte ich nämlich auch, welche Songs funktionieren und welche nicht“, sagt er. „Da habe ich rausgefunden, dass nur diejenigen Musiker erfolgreich sind, die erstklassige Songwriter sind.“

Zu der Zeit kam es auch, dass Timbaland, der Tedder auf MTV gesehen hatte, mit dem angehenden Songwriter-Talent in Kontakt trat: Er bot ihm einen Produktions-Deal an und lud ihn nach Miami ein, um gemeinsam an Songs zu arbeiten.

Filkins hatte zwischenzeitlich in Illinois ein Studium der Luft- und Raumfahrttechnik begonnen, musste jedoch einsehen, dass seine Noten zunehmend schlechter wurden, weil er einfach zu viel Zeit mit seiner Gitarre verbrachte. Im Jahr 2003 zog er daher nach Colorado, um ein Musik- und Toningenieur-Studium anzutreten. Tedder kehrte ebenfalls nach Colorado zurück, nachdem er bei Timbaland in Miami das „Produzenten-Einmaleins“, wie er es nennt, gelernt hatte. Nachdem sie also alles getan hatten, um ihr nächstes Bandprojekt bloß nicht zu früh zu starten und statt einer klassischen Spontanaktion den wohl überlegtesten und vielleicht unzeitgemäßesten und untypischsten Weg in Richtung Karriere gegangen waren, zogen die beiden nach Los Angeles, um OneRepublic zu gründen.

Nach einigen Veränderungen im Line-Up, erfüllte sich der zwischen Oregon und Kalifornien aufgewachsene Eddie Fisher schließlich jenen Traum, der ihm seit einem gewissen U2-Konzert, das er im Stadion von Tempe, Arizona, miterlebt hatte (jenem Konzert also, das für „Rattle And Hum“ mitgeschnitten wurde), nicht mehr aus dem Kopf gehen wollte. Sein früherer Bandkollege Drew Brown, aufgewachsen in Boulder, Colorado, hatte sein erstes Konzert 1994 im zarten Alter von zehn Jahren gesehen: Weezer und Teenage Fanclub. Browns Vater hatte ihn damals einfach ganz vorne in der tobenden Menge abgestellt, damit der Kleine auch bloß nichts verpasst. Jahre später revanchierte er sich, indem er seine Eltern anrief und sie um Geld bat, weil er nach Los Angeles ziehen und bei OneRepublic einsteigen wollte. „Bis vor kurzem hat mein Vater noch bereut, dass er mich damals auf dieses Konzert mitgenommen hat“, berichtet er.

Schon bald landeten sie einen ersten (und extrem kurzlebigen) Songschreiber-Deal mit Columbia Records. Doch dann ging’s los mit der Plackerei: Sie spielten einen winzigen Club in L.A. nach dem anderen, wobei die Locations meistens viel zu klein waren für ihren gewaltigen Sound. Wenig später trennten sie sich wieder von ihrem Label, und während sie eines Abends nach einem der unzähligen Konzerte auf dem Heimweg waren, sagte Filkins, der damals 27 war und nebenher im Archiv von Coca-Cola jobbte, zu Tedder, der sich mit dem Schreiben von Filmmusik etwas Geld dazuverdiente, dass er die Band verlässt, wenn nicht im nächsten halben Jahr endlich etwas passiert.

Sechs Monate später, fast auf den Tag genau sogar, entwickelte sich Timbalands Remix von „Apologize“ zu einem massiven Radio-Hit. Bereits die Originalversion war bei MySpace millionenfach angeklickt worden, und laut Tedder war die Tatsache, dass viele Leute den Song aus dem Netz bereits kannten, entscheidend für den Erfolg von Timbalands Remix. Als der Überproduzent aus Virginia dann die Mosley Music Group unter dem Dach von Interscope gründete, nahm er OneRepublic gleich als erste Band unter Vertrag.

Es folgten diverse Mega-Hits und rekordverdächtige Plattenverkäufe, und schon bald konzentrierten sich OneRepublic darauf, ihre Performance auf ein vergleichbares Level zu hieven: Nach rund anderthalb Jahren auf Tournee, in deren Rahmen Tedder & Co. unter anderem mehrfach im ausverkauften Madison Square Garden in New York, beim V-Fest in Großbritannien oder auch beim renommierten SWR New Pop Festival aufgetreten sind, haben sie ihre Live-Show laut eigener Aussage inzwischen perfektioniert.

Auf „Waking Up“, der neuen LP, die sie in ihrer Heimatstadt Denver aufgenommen haben, sind die mit Abstand bewegendsten und filmischsten Songs ihrer Karriere versammelt: Noch mehr Streicher, noch mehr „Momente wie im Film“, was nicht zuletzt darauf zurückzuführen ist, dass sie unter anderem mit jenem Kinderchor und jenem Orchester gearbeitet haben, die der US-Komponist Danny Elfman schon für die Soundtracks von „Batman“ und „Edward mit den Scherenhänden“ engagierte. Während Tedder auch selbst Ideen mit Elfman austauschte, haben OneRepublic zudem einen Neuzugang zu verzeichnen: Brent Kutzle, seines Zeichens Bassist, Cellist und begnadeter Songwriter, ist als fünftes Bandmitglied dazugestoßen. „Bevor er in die Band kam, hat er nichts als Soundtracks gehört“, berichtet Tedder. „Brent weiß alles über jeden einzelnen Soundtrack und jeden Filmkomponisten der letzten 15 Jahre.“

Tedders Texte hingegen sind so ehrlich wie eh und je. Schließlich war bereits „Dreaming Out Loud“ ein astreines Bekenntnis, eine Beichte, die er größtenteils schon vor seinem Durchbruch als Songwriter niedergeschrieben hatte. „Als ich die Sachen fürs erste Album geschrieben habe, hatte ich keinen Pfennig auf der Naht. Ich schlief vorwiegend bei irgendwelchen Freunden auf dem Sofa.“ Auf „Waking Up“ knüpft er nicht nur geschickt an diese Erlebnisse an, sondern behandelt auch die Reaktionen auf den Vorgänger und alles, was seit der Veröffentlichung ihres Debüts passiert ist. So singt er in dem Song „Secrets“ z.B. folgende Zeile: „I need another story/Something to get off my chest/My life is kind of boring/Need something that I can confess…“

Tedders Erklärung dazu: „Damit will ich sagen: ‘Schaut mal, ich würde mein Herz ja gerne wieder für euch ausschütten, aber ich glaube gar nicht mal, dass ihr das noch einmal hören wollt.’“

Inzwischen ein gestandener Frontmann, sagt Tedder zudem, dass er immer wieder überrascht ist über seine Bandkollegen und die gewaltige internationale Fanbase von OneRepublic, die mit jedem Tag weiter wächst. Obwohl er schon mit 30 mehr Erfolge gefeiert hat, als es vielen anderen Songwritern im Verlauf ihrer gesamten Karriere vergönnt ist, sagt er abschließend, dass er seine besten Songs mit OneRepublic noch längst nicht geschrieben hat und so viel Energie wie nie zuvor verspürt. Genau genommen spricht er inzwischen fast schon in Form von Songtexten. „Die Musik ist mein Leben“, sagt er, „und Songs sind meine Währung.“

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